ANMERKUNGEN DES KAPITELS « ZUSAMMENFASSUNG »

Anmerkung [1] - „Système constructif des pyramides” von Pierre Crozat verfasst, in dem Verlag Canevas veröffentlicht (1997). ISBN n° 2-88382-065-1.


ANMERKUNGEN DES KAPITELS « EINLEITUNG »

Anmerkung [2] - Sie stammen aus der IV. Dynastie und dem Alten Reich. Die drei großen befinden sich auf dem Plateau von Giza, bei Kairo, die größte und die berühmteste, eins der Weltwunder, ist die des Pharaos Kheops (147 m hoch)

Anmerkung [3] - Herodot, ein griechischer Historiker (V. Jh. V. J.C.) - "L'Enquête" - Buch II, Art. 125 u. 126, Verlag Gallimard (1964)

Anmerkung [4] - Diodore de Sicile", griechischer Historiker (1. J.h. v. J.C.) : "Naissance des Dieux et des Hommes" - Buch I, Art. LXIII - Verlag „Les belles lettres” - Collection „La roue à livres” 1991 - Übersetzung von M. Casevitz - S. 77 u. 78

Anmerkung [5] - Die „Maschinisten”-Theorien : das Hebezeug von M. Strub-Roessler, der Aufzug von L. Croon oder der schwingende Fahrstuhl von G. Legrain

Anmerkung [6] - Die „Rampisten”-Theorien : die frontale Rampe von J.Ph. Lauer, die schraubenförmige Rampe von Goyon, die seitliche Rampe von R. Stadelmann oder die „eingeschlossene” von D. Arnold, alles eminente zeitgenössische Ägyptologen

Anmerkung [7] - Die „gemischten” Theorien von J. Kerisel und J.P. Adam vertreten


ANMERKUNGEN DES KAPITELS « EINE WISSENSCHAFTLICHE, TECHNISCHE UND OPERATIVE UNTERSUCHUNG »

Anmerkung [8] - Der durch vorherige und zeitgenössische Realisationen erklärte technologischer Kontext, wie die Kheops-Barke.


ANMERKUNGEN DES KAPITELS « DIE METHODE DES PYRAMIDALEN ANWACHSENS »

Anmerkung [9] - Diese Blöcke dienen als Pfropfen zur Versperrung des abwärtsführenden Korridors. Sie wurden 827 von der Untergrabung von Al Mamoun entdeckt. Ganz offensichtlich waren sie zahlreicher und hatten als erste Aufgabe : die des Gegengewichtes und sind in der Grossen Galerie oft gehandhabt worden und sie erklären damit die Existenz dieser Zahnstange.

Anmerkung [10] - Diese Monolithe werden irrtümlicherweise als Entlastungsbogen angesehen, nur die obere Anlage als Sparren erfüllt diese Aufgabe.

Anmerkung [11] - Außerdem ist diese Anordnung der Monolithe zur Überhöhung (wegen seines besseren Biegungsfestigkeit aus Granit) keinesfalls ein Irrtum, sondern leichter - Volumen plus Leere - als ein Kalkstein-Massiv.

Anmerkung [12] - Die Neigung der Pyramide ist durch das Verhältnis Höhe / halbe Basis, gleich 1,25 gegeben (und nicht 1,2727, Wurzel der goldenen Schnittes, wie manche behaupten).

Anmerkung [13] - Die Kreuzung der Ecksteine ist in der Maurerarbeit ein angebrachter Verband, der eine bessere Solidität der Bauwerke bietet. In diesem Fall ist es kein konstruktiver Irrtum, sondern eine Verarbeitungsmöglichkeit, die durch as System bedingt ist.

Anmerkung [14] - August Choisy ((1841-1909), Sohn eines Architekten, französischer Politiker, Straßenbau-Ingenieur veröffentlichte „L'Art de bâtir chez les Egyptiens” (1904) - Verleger Edouard Rouveyre : „die Pyramiden sind durch das fortwährende Auftragen von Mauer-Abschnitten auf die Seiten eines zentralen Pyramidions durchgeführt” (S. 99). Er ist der erste, der auf intuitive Art die Stufen-Konstruktion und die Zwiebelhaut-Struktur schematisiert, ohne sie jedoch zu beweisen.

Anmerkung [15] - Natürlich ist eine Modellisierung nicht Realität, jedoch erleichtert die Modellisierung die Konzeptualisierung und das Verständnis. Diese aus der Tradition hervorgehende Art und Weise wird von den Gewerkschaftsburschen benutzt, sie ist in der Sterotomie, die es erlaubt, das Volumen anzugeben, grundlegend.


ANMERKUNGEN DES KAPITELS « HÉRODOTE HATTE RECHT »

Anmerkung [16] - „bomides” : kleiner Altar, Sockel, Postament, erhöhte Plattform, Tafel, Überlagerung.

Anmerkung [17] - „crossaï” : Konsole, Mauervorsprung, Mauerzacke eine Treppe bildend.


ANMERKUNGEN DES KAPITELS « HERKUNFT DER WERKSTOFFE »

Anmerkung [18] - Steinbruch-Reste, die man unmöglich leugnen kann und die man unbedingt in jedes erklärendes Schema mit einbeziehen muss.

Anmerkung [19] - Untersuchungen über die natürliche Rissbildung der Felsen 1968-72 - "Untersuchungsmethode der natürlichen Fels-Rissbildung verbunden mit verschiedenen strukturellen Modellen von Michel Ruhland.
Mit dem CNRS verbundenen Untersuchungsgruppe "Géologie structurale et analyse tectonique". Institut de Géologie de l'Université Louis Pasteur, Strassburg.
Im Widerspruch zu dem, was man von einigen Ägyptologen von Ruf lesen oder hören kann, sind die drei großen Pyramiden nicht nach dem Sternbild des Hundes ausgerichtet, sowie ihre Orientierung nicht durch das Aufgehen des Sternes Alpha aus der Konstellation des Drachens diktiert ist. Die Faltenachse, die durch das Vorhandensein von großen Spalten angezeigt wird, ist NO - SW ausgerichtet, daraus folgt, dass die diagonalen Diaklasen und damit die Pyramiden NS und/oder OW orientiert sind.

Anmerkung [20] - Siehe die von Marilyn Bridges gemachte und in ihrem Werk veröffentlichte Luftaufnahme - „L'Egypte vue du ciel” - S. 40 (1996) - Verlag Le Seuil.


ANMERKUNGEN DES KAPITELS « TECHNISCHES KONTINUUM »

Anmerkung [21] - Es ist gewiss nicht sehr überraschend, dass der Ausdruck „Zikkurat” „siqquratu” die Wurzel „s.q.r.” hat, die „hoch sein” oder vielleicht sogar „sich erhöhen” bedeutet und dass es die gleiche hamitisch-semitische Wurzel wie „Sakkara” ist, da es sich um dieselbe Form handelt, könnte man daraus den Schluss ziehen, dass es sich auch um dieselbe Bauweise handelt ? Man müsste das allerdings nachprüfen.

Anmerkung [22] - Die Archäologie der vorgeschichtlichen Gebäude „Des Dolmens pour les Morts” - Roger Joussaume - 1985, Verlag Hachette. Die Dolmen auf der ganzen Welt haben scheinbar diese Methode benutzt, meistens mit einer kreisförmigen Grundfläche, mehr oder weniger gut durchgeführt, aber der Dolmen der Joselière in Pornic (Loire Atlantique, France) zeigt die Besonderheit einer quadratischen Grundfläche und besitzt zwei,vielleicht sogar drei Aussenseitenverkleidung, sodass er von weit her die zukünftigen Stufen-Pyramiden ahnen lässt.

Anmerkung [23] - Die Stufen-Pyramide von Djoser in Sakkara ist die berühmteste, sie soll von dem Architekten Imhotep gebaut worden sein. J.Ph. Lauer hat fast 70 Jahre auf diesem Gelände gearbeitet ohne uns jedoch eine befriedigende konstruktive Erklärung zu bringen. Sie musste, nach unserer Meinung aus sieben Stufen bestehen. Richard Lepsius definiert das Anwachsen, dieser Stufenpyramide folgend. Wir schlagen „Anwachsen - Erhöhen” vor, in dem Masse, in dem das Anwachsen nur dadurch begründet ist, dass man das Gebäude erhöhen will. Dennoch behält die von R. Lepsius nahegelegte Wechselbeziehung zwischen der Länge der Herrschaft des Pharaos und dem Volumen seiner Pyramide seine ganze Gültigkeit, trotzdem kann man annehmen, dass mehrere Könige zu demselben Bau haben beitragen können. Das würde die von den Pyramiden von Meidum gestellten Fragen erklären

Anmerkung [24] - Georges Ifrah - „Histoire Universelle des Chiffres” - 1981-1994) Verlag Robert Laffont (S. 394). Auf die gleiche Art und Weise ist die additionale Arithmetik, die Pythagoras von den Ägyptern erlernt und die griechische Welt dann verschmäht hat, während sie von den Modernen wieder aufgenommen wird und die daraus die Grundlagen der zeitgenössischen Mathematik-Theorien ableiteten, nur ein Spiel von ineinandergeschachtelten Additionen, Serien und Folgen.